Thore

„Turbo Thore“

Wenn einer schon mit dem Alter kokettiert, dann … Ich mach’s trotzdem! 46 Jahre bin ich – und somit der, ähm, Routinier im Team. Beim Hamburg Triathlon schließt sich für mich persönlich ein Kreis: Hier habe ich vor zehn Jahren mein Debüt gegeben, also meine ersten – bitte nicht ganz wörtlich nehmen – Gehversuche unternommen. Elf Jahre später und um zahlreiche fantastische Erfahrungen überall auf der Welt reicher, rückt die Hansestadt wieder in meinen Fokus.

Ich habe Weltmeisterschaften mitgemacht, mir jede Distanz vorgenommen und – natürlich mein Highlight – den legendären Ironman auf Hawaii geschafft, 2012. Das war die größte Herausforderung bislang und gleichzeitig das größte Erlebnis für mich.

Natürlich bedeuten zehn Jahre Triathlet zu sein, abertausende Trainingsstunden zu absolvieren und Entbehrungen auf sich zu nehmen – auch für den Partner bzw. die Partnerin. Ich bin happy, dass ich in meinem Fall jemanden an meiner Seite habe, der an meiner Seite ist, genauer: An der Rennstrecke steht und mich unterstützt.

Wer mich kennt, weiß: Normen sind nicht unbedingt meine Leitmotive. Und Normen sind mir auch beim Triathlon nicht wichtig. Klar, Selbstdisziplin und Ehrgeiz sind essenziell. Aber primär geht es mir um den Spaß, um Glücksgefühle – die berühmten Endorphine – und um das Gemeinschaftserlebnis, das man als Individualsportler beim Triathlon dennoch haben kann. Vor allem, wenn man als Team antritt. Darauf freue ich mich riesig – und auf meine Heimatstadt als Austragungsort. Da wird es dann mit der Routine eben doch nicht so weit her sein.

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